Wann hilft Akupunktur?
Was sind Störherde?
Wie funktioniert Ohrakupunktur?
Warum Akupunktur beim Zahnarzt?

Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone, dass heisst auf ihr sind alle Organe des Körpers "abgebildet". Durch das Setzen von hauchdünnen Nadeln in die Ohroberfläche löse ich Reize und Signale aus, die über das Zwischenhirn als Kommandos an die entsprechenden Körperteile gelangen. Die Akupunktur ist eine sehr wirkungsvolle Behandlungsform, die, wenn sie richtig durchgeführt wird, keine Risiken und Nebenwirkungen hat.

Wann hilft Akupunktur?

Durch Ohr- und Körperakupunktur können alle Erkrankungen behandelt werden, die auf eine gestörte Organfunktion zurückzuführen sind, wie Migräne, Schlaflosigkeit, Suchtkrankheiten, Allergien, hormonelle Störungen (z.B. Kinderwunsch). Aber auch die meisten Schmerzzustände wie Tennisellenbogen, Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Schmerzen können durch Akupunktur erfolgreich therapiert werden. Bei zerstörten Sturkturen, wie beispielsweise Arthrose kann die Akupunktur nur noch eine Linderung bewirken.
Üblicherweise benötigt man etwa vier bis fünf Behandlungen, bis eine Besserung verspürt wird, viele Patienten empfinden so etwas wie eine schwebende Leichtigkeit nach der Behandlung, fast alle fühlen sich entspannt.

Was sind Störherde?

Durch die Untersuchung der Ohrreflexzonen kann ich feststellen, welche Organe des Körpers bei unklaren Schmerzen betroffen sind. Außerdem kann ich weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozess verzögern oder sogar ganz verhindern können. Dies sind die so genannten Störherde, die auf den ersten Blick mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen gar nichts zu tun haben und von denen Sie oftmals nichts merken.
Diese Herde können jedoch so negativ auf den Körper wirken, dass er eher bereit ist, krank zu werden. Auch eine schon bestehende Krankheit wird daran "gehindert", auf die üblichen Therapien zu reagieren. Dem Körper gelingt es nicht, die Krankheit zu überwinden.

Störherde können zum Beispiel sein: Chronisch entzündete Nasennebenhöhlen oder Mandeln, tote oder eitrige Zähne, aber auch eine Belastung des Körpers mit Umweltgiften (z.B. Quecksilber, Palladium, Formaldehyd, Dioxin) kann sich als Störherd auswirken. Außerdem muss nicht aber kann jede Narbe zum Störherd werden. Durch die Untersuchung der Ohrreflexzonen ist es mir möglich, genau fest zu stellen, ob und welche Narbe zum Störherd geworden ist, ob vielleicht irgendwo im Körper eine Entzündung oder eine Belastung mit Umweltgiften als Störherd aktiv ist.

Wichtig! Ohne die Mitbehandlung eines vorhandenen Störherdes ist eine erfolgreiche, langfristige Heilung nicht möglich.

Und so funktioniert die Ohrakupunktur:

Die Untersuchung erfolgt durch Messung von Spannungsdifferenzen an der Ohroberfläche. dazu überprüfe ich einzelne Punkte an Ihrem Ohr auf elektrische Veränderungen. Liegt an einem Punkt eine Spannungsdifferenz vor, so sagt mir das, dass mit dem entsprechenden Organ etwas nicht in Ordnung ist. Die Ohrmuschel ist sozusagen ein körpereigenes Diagnosezentrum. Ist also auf der Ohrmuschel der Leberpunkt elektrisch verändert, dann bedeutet dies eine Störung im Bereich der Leber.
Bei den elektrischen Veränderungen handelt es sich um ein Übergewicht an negativen, manchmal auch positiven, Ladungen am Akupunkturpunkt. Wenn ich mit dem Pluspol einer Batterie über einen elektrisch veränderten Akupunkturpunkt mit zu viel negativen Ladungen fahre, setze ich einen Reiz, den der Körper mit einem Pulsreflex im Sinne einer Fluchtreaktion beantwortet. Diesen Pulsreflex kann ich zum Beispiel an der "Pulsader" am Handgelenk fühlen. Der Pulsreflex sagt mir, wann ich mit dem Pluspol der Batterie über dem Akupunkturpunkt bin. Der elektrische Kontrast des Akupunkturpunktes gegenüber seiner Umgebung wird noch verstärkt, wenn Sie einen Pluspol mit geeigneter Spannung in die Hand nehmen. Diese Spannung fühlen Sie dabei nicht. Der Akupunkturpunkt lässt sich mit Hilfe des Pulsreflexes auch finden, wenn er mit einem Laserstrahl in der passenden Frequenz bestrahlt wird.

Hauchfeine Nadeln pieksen nur... Bei der eigentlichen Behandlung steche ich hauchfeine Nadeln in die notwendigen Punkte am Ohr. Akupunkturnadeln sind sehr feine, dünne Nadeln, die nur wenige Millimeter tief eingestochen werden. Die Behandlung ist daher gut zu ertragen. Der kleine Pieks beim Einstich ist beispielsweise viel schwächer als der einer Spritze. Bei Kindern vermeidet man dennoch Akupunktur mit Nadeln und benutzt ein Lasergerät, mit dem die betroffenen Ohrpunkte bestrahlt werden.

Warum Akupunktur beim Zahnarzt?

Häufig sind Störherde im Zahn-, Mund- oder Kieferbereich anzutreffen. Zum Beispiel sind Amalgamfüllungen verantwortlich für eine hohe Quecksilberbelastung des Körpers. Auch können Goldlegierungen bei Kronen oder Brücken Palladium enthalten, an den Körper abgeben und damit Störungen auslösen. Die Zusammenhänge im menschlichen Körper, bei denen einzelne Zähne mit bestimmten Organen in Verbindung stehen, bewirken, dass ein eitriger Zahn oder eine entzündete Zahnwurzel auch das korrespondierende Organ schwächen bzw. krank machen kann. Im Sinne einer ganzheitlichen Zahnheilkunde berücksichtige ich diese Zusammenhänge und kann damit die Ursachen und Wirkungen von Erkrankungen erkennen. Mit der Ohrakupunktur kann ich die Störherde herausfinden und als Zahnarzt die zahnärztlich notwendigen Behandlungen durchführen.

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Damit die Therapien greifen können:
Störherde ermitteln und beseitigen!

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